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Kommunikation & Markt

Chef und Sühne: Was tun, wenn Mitarbeiter das Interesse verlieren

In vielen Unternehmen ignorieren, Führungskräfte nach wie vor die zentralen Bedürfnisse und Erwartungen ihrer Mitarbeiter teilweise oder völlig, so das Ergebnis einer aktuellen Untersuchung. Doch Führungskräfte können ganz einfach gegensteuern.

21 Prozent der deutschen Arbeitnehmer weisen keine emotionale Bindung an ihr Unternehmen auf und verhalten sich am Arbeitsplatz destruktiv. Diese Personengruppe zeigt unerwünschtes Verhalten, das zu Lasten der Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen geht. Zu diesem Ergebnis kommt der Anfang des Jahres veröffentlichte Gallup Engagement Index 2010.

In Großbritannien fühlen sich 22 Prozent der Arbeitnehmer innerlich nicht mehr an Ihr Unternehmen gebunden und in Frankreich sind es sogar 28 Prozent. Spitzenreiter sind jedoch Indien (37 Prozent) und Russland (38 Prozent).

„Liebesentzug“ mit katastrophalen Folgen für Unternehmen
Die fehlende Mitarbeitermotivation kommt den Unternehmen teuer zu stehen: Die emotional ungebundene Beschäftigten fallen im Gegensatz zu Mitarbeitern mit hoher emotionaler Bindung durch höhere Fehlzeiten auf, so die Analysten. Marco Nink, Strategic Consultant bei Gallup: „Emotional hoch gebundene Beschäftigte tendieren außerdem dazu, seltener ihren Arbeitgeber zu wechseln.“ Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels stelle die wachsende Wechselbereitschaft eine große Herausforderung für die Wirtschaft dar.

Die höchste emotionale Bindung können laut dem ‚Engagement Index 2010‘ US-amerikanische Firmen für sich verbuchen (28 Prozent). Großbritannien schaffte mit 20 Prozent den fünften Platz im internationalen Index. Deutschland bewegte sich dagegen mit 13 Prozent im Mittelfeld der untersuchten Länder. Schlusslicht bildet China: Im „Land des Lächelns“ verspüren nur zwei Prozent der Mitarbeiter eine hohe emotionale Bindung für Ihr Unternehmen.

Als zentralen Faktor für den Grad der emotionalen Mitarbeiterbindung identifiziert Gallup das Verhalten der Führungskräfte. In Deutschland würden 45 Prozent der emotional ungebundenen Mitarbeiter ihren direkten Vorgesetzten umgehend entlassen. „Diese Personen werden von ihrer Führungskraft vernachlässigt.“, so Nink. Beispielsweise würden sich emotional ungebundene Mitarbeiter zu selten von ihrem Vorgesetzten eingebunden fühlen.

Engagierte Teams bilden einfach gemacht
Für Führungskräfte bedeutet das, mehr Nähe zum Mitarbeiter aufzubauen. Für viele ein Spagat in Zeiten steigenden Erfolgsdrucks und der Zunahme örtlich verteilter Teams. Doch mit modernen Werkzeugen wie Online-Meeting-Software lassen sich Distanzen einfach überbrücken.

Selbst Videokonferenzen sind längst nicht mehr der obersten Führungsebene mit teuren Telepräsenz-Systemen vorenthalten. GoToMeetingTM erlaubt Videokonferenzen sogar in HD-Qualität und unterstützt bis zu sechs Webcams gleichzeitig, so dass ganze Projekt-Teams profitieren. Vorgesetzte erhalten so „ihr Gesicht“ zurück. Die Kommunikation ist nicht nur auf emotionslose E-Mail-Texte beschränkt. Mimik und non-verbale Kommunikation halten wieder Einzug in die Büros.

Die Vorteile: Egal wo sich Mitarbeiter oder Chef gerade befinden, ein Online-Meeting ist mit wenigen Mausklicks gestartet – bequem vom Schreibtisch aus, was den Organisationsaufwand minimal hält. Fragen von Mitarbeitern lassen sich so ad-hoc beantworten, Entscheidungen schneller treffen und Frustrationen vermeiden. Nutzen lässt sich die Technik auch, um Mitarbeitern auch positives Feedback zu geben.

Probieren Sie es einfach gleich aus, bevor Ihnen Ihre besten Mitarbeiter die innere Kündigung aussprechen.
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